Link Wray

 
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Link Wray

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Gepostet: 05.12.2017 - 12:45 Uhr  ·  #1
Link Wray


Er wurde als Frederick Lincoln Wray am 2. Mai 1929 in Dunn, North-Carolina, geboren und seine Mutter Lillian Mae war eine Vollblutindianerin (Stamm der Shawnees). Seine Brüder waren Vernon und Doug Wray. Nachdem er sich mit einem der Direktoren in der Schule 1945 gestritten hatte, war für ihn dieser Lebensabschnitt beendet. 1947 zog die Familie nach Portsmouth, Virginia. 1949 kaufte sich Link eine elektrische Vega-Gitarre und übte seine markante Gitarrentechnik, wenn er nicht gerade Aushilfsjobs als Tabak- oder Baumwollpflücker ausübte. Als er zur Army kam, war er auch ein Jahr in Deutschland stationiert und musizierte bei diversen Gelegenheiten in Soldatenclubs.

 


1953 zurück in den USA kaufte er eine Gibson-Gitarre und einen Premier-Verstärker, während schon sein Bruder Doug Gitarre und Schlagzeug in einer Jazzcombo spielte. 1954 gründeten die drei Wray-Brüder zusammen mit Jack Neal´s Bruder Dixie und Link´s Cousin Shorty Horton ihre erste Band als Lucky Wray & The Lazy Pine Wranglers. Dann änderten sie den Namen mehrfach, um einige Cowboy-Helden wie Lash LaRue zu begleiten. Sie traten auch bei Radiostation WCMS unter Deejay Sheriff Tex Davis auf. Im Herbst 1955 zogen sie nach Washington D.C., wo sie die Vor-Band von Künstlern wie Patsy Cline wurden. Link war das erste Mal als Sessionmusiker bei einer RCA-Session von Dick Williams im Studio und Producer Steve Sholes schrieb ihm einen begeisterten Brief. Anfang 1956 erschien eine erste EP auf Kay Records (3690) mit den Stücken „I Sez Baby“ und „Johnny Bom Bonny“ von ihm. Sie waren im Studio von Ben Adelman im Portland Building, Washington, entstanden. Adelman lizensierte auch Songs für drei Singles an Starday Records, während Link an einer verschleppten Tuberkulose litt. Nach Auftritten in der Milt Grant-Show kam er mit Vernon bei Cameo Records und später Mark unter, dessen Singles als Ray Vernon veröffentlicht wurden. Dann entstand mit Vernon, Doug und Shorty Long am Bass „Oddball“, welches Milt Grant, der sich als Co-Writer eingesetzt hatte, bei Archie Bleyer von Cadence unterbrachte, weil Bleyer neue Promotion von Deejay Grant für die Chordettes brauchte. Das Band lag unbeachtet bei Bleyer, bis seine Stieftochter Jacquelyn es für eine Party herauskramte und alle Gäste begeistert waren. Die Platte erschien am 17.3.1958 bei Cadence unter dem von Jacquelyn vorgeschlagenen Titel ‚Rumble’, den sie als Slang-Ausdruck aus einem Besuch bei der ‚West Side Story’ einbrachte. Es sollen sich insgesamt anderthalb bis vier Millionen Exemplare des Songs im Laufe der Jahre verkauft haben. Am 30.6.1958 hatte ‚Rumble’ in den Charts seine höchste Platzierung erreicht, nachdem der erste Charts-Eintrag am 28.4.1958 erfolgt war. Link trat nun mit ‚Rumble’ bei ‚American Bandstand’ von Dick Clark auf. Archie Bleyer hatte aber für diese Art der Musik nichts übrig und Stücke wie ‚Raw-Hide’ und ‚White Lightning’ blieben in den Cadence-Archiven. Im September 1958 löste Milt Grant Link´s Vertrag mit Archie Bleyer und brachte ihn bei Epic (1959-61) unter, dann auf dem eigenen Rumble-Label, bei Trans-Atlas, Mala, Okeh und schließlich bei Swan (1963-67) und einer Menge anderer Labels.


FONTANA:

?? 59....263 191 TF....Link Wray and his Wraymen Rawhide/Dixie-Doodle (EPIC 9300)
Wenn Forums-Mitgliedern noch weitere Veröffentlichungen bekannt sind, bitte bekanntgeben !

Hier Link Wrays EPIC-Single-Disco bis 1962:

01 59....5-9300....LINK WRAY AND THE WRAYMEN Dixie-Doodle (ZSP 45485)/Raw-Hide (ZSP 45486)
06 59....5-9321....LINK WRAY and the WRAYMEN Comanche (ZSP 47299)/Lillian (ZSP 47300)
10 59....5-9343....LINK WRAY and the WRAYMEN Slinky (ZSP 48853)/Rendezvous (ZSP 48854)
03 60....5-9361....LINK WRAY AND THE WRAYMEN Trail Of The Lonesome Pine (ZSP 49511)/Golden Strings (Based on a Chopin Etude) (ZSP 49512)
10 60....5-9419....LINK WRAY and HIS WRAYMEN Ain t That Lovin You Baby/Mary Ann
08 61....5-9454....LINK WRAY and his WRAYMEN Tijuana/El Toro


Text: Dieter Moll
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Heliodor 45 3002 - Link Wray

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Gepostet: 05.12.2017 - 13:01 Uhr  ·  #2
Heliodor 45 3002:

Wray, Link and The Ray Men: Rumble / The Swag

Original-Label: Cadence 1347 (3/1958); Re-Issue: ‘Rumble’, Cadence 1605 (B-Seite: Ernie Englund) 10/1961, deutsche Matritzenherstellung F 8 ( Juni/1958), Composer von A : ‚Milt Grant – Wray’ und B : ‚Milt Grant – Wray’, deutsche Platte auf rosa Label, Placierung Hitparade in den USA: ‚Rumble’ 4/58, # 16

 
 


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